Verborgene Geschichten und kleine Details, die man leicht übersieht
Wenn du schon die Uffizien besucht, den Dom bewundert und die großen Sehenswürdigkeiten erkundet hast, ist es Zeit, eine andere Seite von Florenz kennenzulernen – eine Stadt voller Legenden, winziger Zeichen und Geschichten, die in den Stein gemeißelt sind.
Vom hu Firenze Certosa camping in town aus kannst du mit neugierigem Blick starten und die Stadt abseits der klassischen Pfade entdecken. Hier ist eine Liste kleiner Geheimnisse – perfekt für deinen alternativen Rundgang durch die Wiege der Renaissance.
Der Dom und die gefallene Kugel
Auf der Ostseite der Kathedrale Santa Maria del Fiore findest du eine weiße Marmorplatte. Sie markiert genau die Stelle, an der am 27. Januar 1601 die goldene Kugel von Verrocchio, die heute noch die Kuppel von Brunelleschi krönt, heruntergefallen ist.
Palazzo Vecchio und das geheime Gefängnis
Der heute begehbare Arnolfo-Turm diente früher als Gefängnis. Hier saßen bekannte Persönlichkeiten wie Cosimo der Ältere und Savonarola ein – mitten im Herzen der Stadt.
Michelangelos „Störenfried“
Vor dem Palazzo Vecchio, ganz unten an der Fassade, versteckt sich das Profil eines Mannes, direkt in den Stein geritzt. Laut Legende hat Michelangelo es während eines Gesprächs mit einem besonders redseligen Mann eingeritzt – aus Langeweile oder um sich abzulenken. Eine andere Version erzählt, es sei das Gesicht eines Todeskandidaten, der ihn tief beeindruckt habe.
Cellinis verstecktes Selbstporträt
In der Loggia dei Lanzi, direkt bei der Skulptur Perseus mit dem Haupt der Medusa von Benvenuto Cellini, verbirgt sich ein kurioses Detail: Auf der Rückseite von Perseus’ Kopf und Helm erkennt man ein Gesicht – angeblich das Selbstporträt des Künstlers.
Die Weinfenster
Beim Spaziergang durch die Altstadt kannst du kleine, bogenförmige Öffnungen in den Mauern alter Paläste entdecken. Diese “Buchette del vino” dienten früher dazu, Wein direkt aus den Häusern zu verkaufen – meist von wohlhabenden Familien mit eigenen Weingütern.
Die Bienen als Macht-Symbol
Auf der Piazza Santissima Annunziata, unter der Statue von Ferdinando I. de’ Medici, findest du ein Bronze-Bienenschwarm. Die zentrale Königin steht für den Großherzog, die Arbeiterbienen drumherum symbolisieren das treue, fleißige florentinische Volk. Die Legende besagt: Wenn du alle 91 Bienen mit geschlossenen Augen zählst, ohne sie zu berühren – erwartet dich Glück!
Das immer offene Fenster
Bleib noch einen Moment in der Piazza Santissima Annunziata und schau zum Palazzo Grifoni. Dort ist ein Fenster seit dem 16. Jahrhundert immer offen geblieben. Die Geschichte dahinter: Eine junge Frau wartete dort jahrelang auf die Rückkehr ihres Geliebten aus dem Krieg. Nach ihrem Tod wurde das Fenster geschlossen – doch die empörten Florentiner bestanden darauf, es für immer offen zu lassen.
Das Haus des „Brindellone“
Neugierig geworden? Dann mach dich vom hu Firenze Certosa camping in town auf den Weg und entdecke ein Florenz voller kleiner Geheimnisse, Zeichen und Geschichten, die seit Jahrhunderten weiterleben.